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Heute
Strategie für Klima-Anpassung verabschiedet
Der Bundesrat hat die aktualisierte Strategie samt neuem Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel (2026–2031) genehmigt. Im Fokus stehen Massnahmen zur Kühlung der Siedlungsräume sowie zur Sicherung der Wasserversorgung.
Eine klimaangepasste Raumplanung sieht anders aus.
(Quelle:Florian Inneman EspaceSuisse)
Die Strategie legt auf Bundesebene Ziele, Grundsätze und Prioritäten in 30 Handlungsfeldern fest. Sie basiert auf der Klimarisikoanalyse 2025 des BAFU sowie den Klimaszenarien 2025 von MeteoSchweiz und der ETH Zürich. Im Zentrum stehen weiterhin der Schutz der Bevölkerung vor Hitze sowie das Wassermanagement zur Bewältigung der Trockenheit.
Der Aktionsplan zur Umsetzung der Strategie enthält 56 Massnahmen – im Anhang zum Plan säuberlich aufgelistet. Im Bereich Raumentwicklung sind drei Massnahmen vorgesehen:
- Grundlagen für eine klimaangepasste Raumentwicklung erarbeiten und zur Verfügung stellen
- Planerinnen und Planer informieren und sensibilisieren
- Innovative Projekte und Weiterentwicklung von Politiken und Strategien fördern
Federführend dabei ist das ARE.
Für die Umsetzung der verschienen Massnahmen können die Kantone, Städte und Gemeinden im Rahmen des Programms «Adapt+» eine finanzielle Unterstützung für Projekte beantragen.
Zur Bewältigung von Hitze und Trockenheit listet der Bundesrat in seiner Medienmitteilung weitere Massnahmen auf. So soll die Trockenheitsplattform weiterentwickelt werden, damit ersichtlich wird, wie sich Trockenheit auf einzelne Sektoren auswirkt. MeteoSchweiz wird zudem neue nationale Hitzekarten und Extremszanrien erarbeiten.