Inforaum — das Magazin für Raumentwicklung
Heute
Ausschreibung Binding Preis für Biodiversität 2027
Wer die Auszeichnung der Sophie und Karl Binding Stiftung gewinnen will, muss nicht nur ein vorbildliches Resultat für mehr Biodiversität vorweisen können, sondern auch einen wegweisenden Prozess. Die Eingabefrist läuft bis Ende Januar 2027.
Die Binding Stiftung sucht neue Wege zu mehr Biodiversität. Im Bild: das Naherholungsgebiet Eriwis, eine ehemalige Tongrube in Schinznach-Dorf AG, Preisträger von 2025.
(Quelle:Stefanie Würsch)
Bei der Preisausschreibung für das nächste Jahr stehen die Prozesse im Fokus, durch welche biodiverse und naturnahe Flächen entstehen. «Business as usual»-Szenarien sollen hinterfragt und neu gedacht werden, heisst es in der Mitteilung der Stiftung – nur so könne Naturförderung grossflächig zum Standard werden. Gesucht sind etwa kreative Prozesse, aussergewöhnliche Partnerschaften oder neuartige Finanzierungsmechanismen.
Projekte für den Binding Preis für Biodiversität 2027 können bis 31. Januar 2027 eingereicht werden. Weitere Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie hier.
Die Förderstiftung mit Sitz in Basel engagiert sich schweizweit in den Bereichen Umwelt, Soziales und Kultur. Von 1987 bis 2016 vergab sie den Binding Waldpreis für vorbildliche Waldpflege. 2021 schrieb sie erstmals den Binding Preis für Biodiversität aus. Der Hauptpreis ist mit 125'000 Franken dotiert, der Anerkennungspreis mit 25'000 Franken. Die bisherigen Preisträger:
- 2026: Überlandpark, Zürich-Schwamedingen
- 2025: Naturwerkstatt Eriwis, Schinznach-Dorf AG
- 2024: Verein «Cittadini per il Territorio»
- 2023: Arealentwicklung «Pra Roman», Lausanne
- 2022: «Natur braucht Stadt», Stadt Bern
- 2021: «Natur findet Stadt», Naturama Aargau