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Werkzeugkasten für die Baukultur

Gemeinden haben mehr Einfluss auf die Qualität ihrer gebauten Umwelt, als sie sich häufig selbst zutrauen. Ein neuer Werkzeugkasten der Stiftung Baukultur Schweiz zeigt, wo sie ansetzen können.

Das Einfamilienhausquartier Feldmatt in Sempach dient als eines der 22 Beispielen im neuen Werkzeugkasten.

(Quelle:René Haag)

Ob ein Ort gelingt, entscheidet sich oft lange bevor das erste Baugesuch eingeht. Hier setzt der Werkzeugkasten «Hohe Baukultur in der Gemeinde» an. Die praxisorientierte Publikation stellt anhand von 22 Beispielen vor, welche Instrumente den Gemeinden in den verschiedenen Planungsphasen zur Verfügung stehen, um hohe Baukultur zu fördern. Dazu gibt sie wertvolle Tipps für die Umsetzung. Fünf Hebel helfen zu klären, was der Planungsprozess jeweils leisten soll: vorausschauen, begleiten, vergleichen, lenken und partizipieren.

Neu ist, dass der Werkzeugkasten das «Davos Qualitätssystem für Baukultur» und die von EspaceSuisse erarbeiteten «zehn Qualitätsaspekte der Siedlungsentwicklung» für die kommunale Praxis nutzbar macht. Die «Werkmeisterin» ist dabei die Gemeinde: In der Regel verfügt sie vor Ort über die Planungs- und Bewilligungskompetenz und hat in allen Planungsphasen viele Möglichkeiten, eine qualitätsvolle Entwicklung anzustossen.

Der Werkzeugkasten «Hohe Baukultur in der Gemeinde» ist auf Deutsch und Französisch, gedruckt oder digital erhältlich.