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Langsame Fortschritte beim Aktionsplan Wohnungsknappheit

Knapp 90 Prozent der vorgesehenen Massnahmen des Aktionsplans des Bundes sind in Umsetzung oder abgeschlossen. Dies zeigt die 2. Umfrage bei den Beteiligten.

(Quelle: Neue Gebäude Mellingerstrasse Stetten AG. Foto: Remy Rieder, EspaceSuisse EspaceSuisse)

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten der 35 Massnahmen, die am Runden Tisch des Bundes beschlossen wurden, sind entweder in Umsetzung oder abgeschlossen. Immer geht es darum, mehr und bedarfsgerechten Wohnraum zu fördern. Im aktuellen Bericht ist der Stand der Dinge bei jeder einzelnen Massnahme vermerkt. 

In Arbeit sind beispielsweise verschiedene Massnahmen zur Mobilisierung von Bauland. Abgeschlossen und publiziert ist die von EspaceSuisse erarbeitete Vollzugshilfe für die Interessenabwägung – eine wichtige Methode, um die Innenentwicklung erfolgreich voranzubringen.

Die schlechte Nachricht: Knapp 2,5 Jahre nach der Verabschiedung des Aktionsplans sei die Lage auf dem Wohnungsmarkt nach wie vor sehr angespannt, wie es in einer Medienmitteilung des BWO heisst. Spürbare Auswirkungen des Aktionsplans seien erst langfristig zu erwarten.

Auch die zweite Umfrage zeigt, dass die Meinungen bei der Frage auseinandergehen, welche Lösungen sinnvoll wären: die einen wollen die Rahmenbedingungen anpassen, um die Bautätigkeit anzukurbeln, die anderen setzen bei einem besseren Mieterschutz an.

Der Bund stellt in seinem Dossier zum Aktionsplan Wohnungsknappheit eine Reihe Informationen und Berichte zur Verfügung. Im 

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