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Wakkerpreis 2026 für Brig

Der Schweizer Heimatschutz lobt die Ortsbildpflege und Resilienz von Brig-Glis VS. Als «Stadt der Verbindung» erhält sie den Wakkerpreis 2026.

Im oberen Rhonetal gelegen, am Fusse des Simplon, war die heute fusionierte Gemeinde Brig-Glis schon immer Verkehrsknotenpunkt und Wirtschaftszentrum mit überregionalen Aufgaben. Brig-Glis fördere eine kulturell und sozial bereichernde Nutzung ihres baukulturellen Erbes und verbinde damit Tradition und Innovation auf beispielhafte Weise, schreibt der Schweizer Heimatschutz, der den Wakkerpreis jährlich ausrichtet.

Innovative alpine Stadt #

Gelobt wird auch der Umgang mit Naturkatastrophen: Nach der massiven Überschwemmung von 1993 wurde die Saltina einerseits technisch gesichert, andererseits restauriert, und der neugestaltete Sebastiansplatz in der Altstadt ist seither autofrei. Brig-Glis fördere zudem die Zusammenarbeit verschiedener Akteure und zeige, wie sich eine alpine Stadt als resilienter und innovativer Lebensraum positionieren könne.

EspaceSuisse gratuliert #

EspaceSuisse gratuliert Brig-Glis und wird die Auszeichnung aus raumplanerischer Sicht in einem Inforaum-Artikel würdigen.

Das Bahnhofgebäude von 1906.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz)

Als Fussgängerzone schafft der Sebastiansplatz einen lebendigen öffentlichen Raum, der Wiederaufbau, Erinnerung und Stadtkultur vereint.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz)

Brig-Glis im Oberwallis.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz)

Der Stockalperpalast, das «Versailles der Alpen», verkörpert Macht und Unternehmergeist Kaspar Stockalpers.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz)

Die markante Halle der Postgarage aus vorgefertigten Z-förmigen Betonelementen lässt viel Licht einfallen, der viergeschossige Wohnturm ragt darüber hinaus.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz))

Das ehemalige Gästehaus der Ursulinen von Anfang des 18. Jahrhunderts wurde in den 1970er-Jahren um einen Betonbau ergänzt.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz))

Das Gemeinschaftshaus St. Ursula verbindet alpine Baukultur mit nachhaltigen Materialien wie Lärchenholz.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz)

Grindji am Eingang der Saltinaschlucht ist Naherholungsgebiet und Hochwasserschutz zugleich.

(Quelle: Gaëtan Bally/Keystone/Schweizer Heimatschutz)