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Mehr Handlungsspielraum bei der Klimaanpassung

Ein neues Positionspapier des Schweizerischen Städteverbands zeigt auf, welche Rahmenbedingungen es für eine wirksame Klimaanpassung braucht. Denn die Folgen des Klimawandels sind in den Städten besonders spürbar.

Der Vogesenplatz in Basel wird im Sommer sehr heiss, da es eine Asphaltwüste ist. 

(Quelle: Florian Inneman EspaceSuisse)

Hitzeperioden und Starkniederschläge stellen Städte und Agglomerationen vor grosse Herausforderungen – Stichwort Hitzeinseln. Versiegelte Flächen und eine eingeschränkte Luftzirkulation verschärfen die Auswirkungen zusätzlich. Viele Städte würden bereits Massnahmen zur Begrünung, Entsiegelung und klimaangepassten Siedlungsentwicklung umsetzen, wie der Schweizerische Städteverband schreibt.

Mit dem Positionspapier «Erfolgreiche Klimaanpassungspolitik – wie gelingt die klimaangepasste Stadt?» fordert der Schweizerische Städteverband mehr Handlungsspielraum für die Gemeinden – etwa bei Grenzabständen der Bäume – sowie eine verlässliche finanzielle Unterstützung durch Bund und Kantone. Zudem brauche es bessere Datengrundlagen, harmonisierte Klimakarten und eine stärkere nationale Koordination.

Unter dem Dach des Netzwerks «Anpassung an den Klimawandel» wird bis Mitte 2027 ein Leitfaden mit Empfehlungen für Mustervorgaben in planerischen Instrumenten zur Klimaanpassung im Siedlungsgebiet erarbeitet.